Der Ortsteil Ob- &
Niederschwarzbach
Die Geschichte unseres Vereins reicht zurück bis 1974, als die ersten Häuser in der Siedlung bezogen wurden. Hier erfahren Sie alles über die Entwicklung unseres Ortsteils und die wichtigen Einrichtungen, die unser Gemeindeleben prägen.
Der Ortsteil
Ob- & Nieder-
schwarzbach
Die Geschichte unseres Vereins reicht zurück bis 1974, als die ersten Häuser in der Siedlung bezogen wurden. Hier erfahren Sie alles über die Entwicklung unseres Ortsteils und die wichtigen Einrichtungen, die unser Gemeindeleben prägen.
Geschichte
1974 - Die Anfänge
Die ersten Häuser in der Siedlung wurden im Jahr 1974 bezogen. Es organisierten sich die Neubürger in einer Siedlungsgemeinschaft um gegenüber dem Bauträger LEG und der Verwaltung der Stadt Mettmann ihre Interessen deutlich zu machen.
Ab 1976 wurden Kinderfeste, Sommerfeste, sowie ein St.Martinszug organisiert. Es folgten Sensorienkaffee und Tanzabende.
1978-1981 - Die Vereinigung
1978 beschließt die Siedlungsgemeinschaft den Zusammenschluss mit dem Bürgerverein. Es folgte eine Überarbeitung der vorhandenen Satzung des Bürgervereins.
Im Mai 1981 erfolgte, in einer gemeinsamen Vollversammlung des ursprünglichen Bürgervereins mit der Siedlervertretung, die Zusammenlegung und die Verabschiedung einer gemeinsamen Satzung.

Bürgerhaus
Geschichte des Bürgerhauses
Im Jahre 1976 ursprünglich von der Evangelischen Kirche als Gemeindehaus erbaut. Da die Kirche sich in den letzten Jahren vom Haus trennen wollte, wurde im Juli 2015 mit Unterstützung des Bürgervereins der Trägerverein Ob- & Niederschwarzbach gegründet. So konnte das Haus erhalten bleiben und weiterbetrieben werden. Seit Mai 2020 hat die Stadt Mettmann das gesamte Grundstück sowie das Gebäude übernommen. Im Obergeschoss wird weiterhin durch den Trägerverein das Bürgerzentrum betrieben.
Im Küsterhaus gegenüber der evangelischen Kapelle wurde früher in zwei Räumen Unterricht und Bibelstunde gehalten, bis auch diese Räume durch den zügigen Ausbau der Siedlung zu klein wurden. Seit 1974 wuchs die Zahl der evangelischen Gemeindemitglieder auf etwa 800.
Schon 1974 beschloss das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Mettmann deshalb, in der neuen Siedlung ein Gemeindehaus zu bauen. An Pfingsten 1978 konnte die Gemeinde in ihr Haus an der Sudetenstraße einziehen.
Das Gemeindehaus war Treffpunkt vieler Gruppen und Kreise und das mit Abstand größte und einzige Veranstaltungsgebäude in Obschwarzbach: mit Konfirmandenunterricht, Frauenhilfe, Gesprächskreis, Näh- und Yogakursen des Evangelischen Fortbildungswerks, musikalischer Früherziehung der Jugendmusikschule, Jugend- und Jungschargruppe, Flötenunterricht, Bastelgruppe sowie einer Mutter-Kind-Gruppe.
Die unteren Räume nutzt heute die Freiwillige Feuerwehr.
Kindergarten
Entwicklung des Kindergartens
Auf Druck vieler Eltern wurde der Kindergarten in Obschwarzbach gebaut, so dass der städtische Kindergarten Obschwarzbach im Frühjahr 1992 seine Pforten öffnete, zunächst nur für eine Gruppe mit 25 Kindern im Alter von 3-6 Jahren. Seit Herbst 2011 werden in beiden Gruppen Kinder ab dem 2. Lebensjahr betreut, d.h. 20 Kinder pro Gruppe, davon bis zu 6 „U3-Kinder". Im Zuge der Umbaumaßnahmen wurde auch das Außengelände völlig neu gestaltet.
Durch die Neubauten rund um die Schlesienstraße stieg der Bedarf, sodass im August eine zweite Gruppe mit 25 Kindern eröffnet wurde.
Seit Sommer 1996 konnten 9 Kinder über Mittag betreut werden. Im August 2005 wurde aus dem Kindergarten eine Kindertagesstätte für Kinder von 3 bis 6 Jahren, in der bis zu 20 Kinder ganztägig betreut werden konnten.
Da einige Familien eine Betreuung ab dem zweiten Lebensjahr benötigten, erteilte das Landesjugendamt ab August 2009 eine vorläufige Genehmigung für 4 Kinder unter drei Jahren (ab dem 2. Lebensjahr) und 39 Kinder von 3 bis 6 Jahren. Mehr ließen die Räume für eine umfassende U3-Betreuung damals nicht zu.
Um mehr Plätze für jüngere Kinder zu schaffen, wurde im Frühjahr 2011 um- und angebaut.

Feuerwehr
Freiwillige Feuerwehr
Im Jahre 1920 wurde die erste Freiwillige Feuerwehr in Obschwarzbach errichtet. Im Jahre 1970 wurde diese allerdings aufgrund einer Personaldebatte aufgelöst. Seit dem Jahr 2015 ist die Freiwillige Feuerwehr in Obschwarzbach wieder fest vertreten. Aktuell besteht die Löschgruppe aus 15 Männern aus Ob- und Niederschwarzbach. Diese nutzt seitdem das gesamte Untergeschoss des Bürgerhauses für Ihre Arbeit.
Friedhof
Einweihung 1913
Am 7. April 1913 wurde der Friedhof in Obschwarzbach eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Die Stadt Mettmann hatte ihn mit Hilfe der Bürger aus Ob- und Niederschwarzbach anlegen lassen. Das Grundstück hatte die Familie Bolthausen gespendet.
Friedhofstor 1988
Mitte Juni 1988 wird das vom Bürgerverein gestiftete und von Peter Bröcker gefertigte Friedhofstor mit tatkräftiger Hilfe aktiver Bürger montiert. Am 6.7. 1988 wird der Stadt Mettmann mit einer Schenkungsurkunde das Friedhofstor übergeben.
Im Jahre 1981 beschloss der Rat der Stadt Mettmann, zum Entsetzen der Bürger, den Friedhof zu schließen. Dem Bürgerverein gelang es in jahrelangen Anstrengungen, dies zu verhindern und die notwendige Erweiterung durchzusetzen.
Mit der Stiftung des Friedhofstors 1988 dokumentierte der Bürgerverein seinen Willen, sich auch weiterhin für die Zukunft des Friedhofes einzusetzen.
Das vom Bürgerverein gestiftete Holzkreuz im hinteren Teil des Friedhofes wurde im Oktober 2001 von Hans Bocks gefertigt und vom Bürgerverein aufgestellt.
Später wurde die Zukunft des Friedhofs erneut ungewiss: Eine Erweiterung, wie sie die Bürger forderten, wurde von der Politik zwar nicht abgelehnt, aber auf unbestimmte Zeit vertagt, und die im Haushalt bereitgestellten 100.000 Euro wurden gesperrt. Für 10.000 Euro wurden 26 neue Grabstellen geschaffen. Ohne sie hätte ab 2012 keine Beerdigung mehr in Obschwarzbach stattfinden können.
Der Bürgerverein befragte dazu 665 Bürger, fast die Hälfte aller Obschwarzbacher. 95,2 Prozent sprachen sich für den Erhalt des Friedhofs aus, viele äußerten den Wunsch, selbst dort beerdigt zu werden.
Kirchen
Die evangelische Kirche
Am 17. Juni 1900 wurde in der Ev. Kirche Obschwarzbach der erste Gottesdienst gehalten. Damals nannte man die kleine Kirche noch bewusst "die Kapelle", um sie von der alten Kirche in der Freiheitstraße im Zentrum der Stadt zu unterscheiden.
Mit dem Bau der Kapelle ging ein lang gehegter Wunsch der Ob- und Niederschwarzbacher in Erfüllung. Schon Jahrzehnte vorher hatten sie auf einer bergischen Synode eine Gottesdienststätte in Obschwarzbach beantragt. Den über 500 Gemeindemitgliedern auf den Bauernhöfen und Honschaften war der lange Weg zur Kirche nach Mettmann, besonders im Winter, immer beschwerlicher geworden, vor allem den Kindern auf dem Weg zum Konfirmandenunterricht.
Durch Pfarrer Christlieb, der Anfang 1896 sein Pfarramt antrat und regelmäßig Bibelstunden auf den Höfen hielt, wurde der Wunsch nach einer eigenen Predigtstätte wieder lebendig. Am 9. Mai 1898 beantragte Kirchmeister Haanstein die „Beschaffung eines gottesdienstlichen Lokales in Obschwarzbach“, das Presbyterium bestätigte die Notwendigkeit. Eine Baukommission wurde gebildet und das Sammeln von Spenden begonnen.
Neben der Familie Bolthausen hatte auch die katholische Familie Schlieper ein Grundstück zur unentgeltlichen Überlassung angeboten. Das Presbyterium entschied sich jedoch für ein Grundstück der Zivilgemeinde Mettmann am Saturdag, an der heutigen Stelle.
Nach Erteilung der Bauerlaubnis durch die Polizeiverwaltung Mettmann wurde am 6. September 1898 der Grundstein gelegt. Die Spendensammlung erbrachte 13.295 Goldmark, 4.500 Mark mussten auf den Etat der Kirchengemeinde übernommen werden. Kurios: Das Königliche Konsistorium der Rheinprovinz genehmigte den Bau offiziell erst am 15. Januar 1900, als die Kapelle schon fast fertig war.
Am 17. Juni 1900 zog die Gemeinde in ihre Kapelle mit 175 Sitzplätzen ein. Pfarrer Christlieb hielt die Festpredigt über Psalm 84, Superintendent Pfarrer Bleier aus Erkrath übernahm die Liturgie.
1970/71 wurde die Kapelle renoviert. Die Glocke im Giebel trägt rund um ihren unteren Rand die Worte „O Land, Land höre des Herrn Wort“.
St. Judas Thaddäus
Um 1900 prägte vor allem die Landwirtschaft die Honschaft Ob- und Niederschwarzbach. Etwa 260 von ihnen waren damals katholisch. Um den Gottesdienst besuchen zu können, mussten die Landbewohner und Bauern damals den langen Weg nach St. Lambertus in Mettmann zu Fuß gehen.
Heimatforscher Peter Birschel nimmt an, dass es bereits im Mittelalter eine katholische Kapelle in Obschwarzbach gab, die seit der Reformation nicht mehr genutzt wurde und verfiel. Die Quellen berichten 1671 „über die noch vorhandenen Spuren einer Kapelle an der Biebelskirche“.
Vor dem Bau der Kapelle gingen die Katholiken in Mettmann zur Messe, die Bauern legten den fünf bis sechs Kilometer langen Weg mit Pferd und Wagen zurück, viele gingen zu Fuß. Am Kirchweg lag die Gaststätte „Hoferneuhaus“. Dort kehrte man auf dem Hinweg ein, bestellte einen „Fuhrmannsschnaps“ und trank ihn halb aus. Der Rest wartete auf einem Schnapsbrett neben der Theke auf den Rückweg.
1906 wurde eine katholische Schule gebaut, sodass die Kinder nicht mehr nach Wülfrath oder Mettmann zur Volksschule gehen mussten. Zugleich wuchs der Wunsch nach einer eigenen Kapelle. Weil der Kirchenvorstand zunächst aus finanziellen Gründen dagegen stimmte, gründeten Gemeindemitglieder einen Kirchbauverein und sammelten Geld. Das Erzbistum Köln bezuschusste den Bau mit 8.500 Reichsmark.
Die Pläne stammten vom Architekten M. Keuchen aus Aachen, gebaut hat die Wülfrather Firma Rademacher, tatkräftig unterstützt von den Bewohnern. Es entstand eine neugotische Hallenkirche aus Ziegelsteinmauerwerk mit Satteldach und kleinem Glockentürmchen. Am 24. November 1907 weihte der Mettmanner Pfarrer Maximilian Josef Döhmer die Kapelle ein.
Die Kapelle hatte auch eine Orgel: Als die Franzosen 1923 das Rheinland besetzten, wurde das Lehrerseminar an der Neanderstraße (heute Rathaus) beschlagnahmt, seine drei Orgeln kamen vorläufig in die Evangelische Kirche Freiheitstraße. 1926 wurden sie versteigert, eine der kleineren erwarb die katholische Gemeinde für Obschwarzbach. Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen setzten ihr so zu, dass sie später durch ein Harmonium ersetzt wurde.
Die kleine Glocke, die 35 Jahre lang Freud und Leid der Gemeinde verkündet hatte, wurde 1942 für Kriegszwecke eingeschmolzen. Nach dem Krieg schafften die Obschwarzbacher ein neues Glöckchen an.
1982 kam ein Tabernakel hinzu. Erst damit durfte nach 75 Jahren das Allerheiligste in der Kirche aufbewahrt werden. Kardinal Joseph Höffner hatte dafür eigens an Papst Johannes Paul II. geschrieben. Die Auflagen: Das Ewige Licht muss brennen, einmal in der Woche muss die heilige Messe gefeiert und der Schlüssel zum Tabernakel sorgfältig verwahrt werden.
Zum Weltjugendtag 2005 in Köln waren auch in Obschwarzbach Jugendliche aus verschiedenen Ländern untergebracht und feierten in der Kirche Gottesdienst. 2007 feierte St. Judas Thaddäus ihr 100-jähriges Bestehen mit einer Festmesse und einem Festzelt auf dem Parkplatz hinter der Kirche, unter anderem mit Kardinal Meisner. Das Fest wurde, wie viele Anschaffungen der Gemeinde, aus Spenden der Obschwarzbacher finanziert.
Ursprünglich unter der Mutterkirche St. Lambertus gebaut und später der Gemeinde Heilige Familie als Filialkirche zugeordnet, gehört St. Judas Thaddäus seit der Fusion der Mettmanner Pfarrgemeinden am 1. Januar 2012 zur katholischen Gemeinde im Stadtgebiet. Vor Ort kümmert sich der Ortsausschuss St. Judas Thaddäus um Feste, Veranstaltungen und Baumaßnahmen rund um die Kirche.
Landschaft
Naturlandschaft Obschwarzbach
Die wunderschöne Landschaft rund um Obschwarzbach und Niederschwarzbach prägt das Leben unserer Gemeinde. Von weitläufigen Feldern bis hin zu naturbelassenen Bereichen entlang des Schwarzbachs bietet unsere Region vielfältige Naturerlebnisse.
Naherholung und Wanderwege
Die umliegende Landschaft lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen ein. Viele Wege führen durch die abwechslungsreiche Landschaft und bieten herrliche Ausblicke über das Schwarzbachtal.
Der Golfclub Mettmann e.V. (Obschwarzbach 4a) liegt nicht weit von der Siedlung in reizvoller Natur.
Die Reitanlage Löckenhoff befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Siedlung.
Der Boule-Platz entstand im Frühjahr 2003 in der Nähe des Bolzplatzes: 12 x 8 Meter, angelegt von den Mitgliedern mit Hilfe von Harald Kockerscheidt (K&S Gartengestaltung Ratingen), die Holzumrandung fertigte Hans Bocks. Im Mai 2003 wurde mit 14 Personen das erste Spiel ausgetragen.
Spielplätze
Spielplätze für Kinder
Unser Spielplatz in Obschwarzbach bietet Kindern aller Altersgruppen vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Von klassischen Spielgeräten bis hin zu modernen Kletterstrukturen ist für jeden etwas dabei.
Treffpunkt für Familien
Die Spielplätze sind nicht nur ein Ort zum Spielen, sondern auch wichtige Treffpunkte für Familien aus der Nachbarschaft. Hier entstehen Freundschaften und es wird Gemeinschaft gelebt.
Schulbus
Schulbusverbindung
Der Schulbus stellt eine wichtige Verbindung für die Kinder aus Obschwarzbach und Niederschwarzbach zu den weiterführenden Schulen und Grundschulen in Mettmann der dar. Diese Anbindung ist besonders wichtig für Familien, da sie eine sichere und zuverlässige Beförderung ihrer Kinder gewährleistet.
Bedeutung für die Gemeinde
Die gute Schulbusanbindung trägt wesentlich zur Attraktivität unseres Ortsteils für Familien bei. Sie ermöglicht es den Kindern, auch nach der Grundschulzeit weiterhin in der gewohnten Umgebung zu leben, während sie eine weiterführende Bildung erhalten.
Bürgerwiese
Bürgerwiese
Der obere Bolzplatz in Obschwarzbach ist ein beliebter Treffpunkt für Fußballbegeisterte aller Altersgruppen. Der Platz bietet ausreichend Raum für spontane Spiele und ist ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Freizeitgestaltung.
Gemeinschaftstreffpunkt
Hier treffen sich regelmäßig Kinder und Jugendliche zum Fußballspielen. Der Platz fördert den Zusammenhalt in der Gemeinde und bietet eine wichtige Freizeitmöglichkeit direkt vor Ort.
Bolzplatz unten
Unterer Bolzplatz
Der untere Bolzplatz ergänzt das Sportangebot in Obschwarzbach perfekt. Mit seiner strategischen Lage bietet er eine weitere Möglichkeit für sportliche Aktivitäten und dient als alternativer Treffpunkt für die Gemeinschaft.
Vielseitige Nutzung
Neben Fußball wird der Platz auch für andere Aktivitäten genutzt. Er ist ein wichtiger Baustein der örtlichen Infrastruktur und trägt zur Lebensqualität aller Bewohner bei.
Eier & Eis 24/7
Lokale Besonderheiten
Eier & Eis - eine besondere Tradition in unserer Gemeinde. Diese lokalen Spezialitäten und Angebote sind ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Obschwarzbach und Niederschwarzbach.
Gemeinschaftsaktivitäten
Ob bei besonderen Anlässen oder als regelmäßiges Angebot - Eier & Eis bringen Menschen zusammen und schaffen schöne Erinnerungen für Jung und Alt in unserer Gemeinschaft.
Entwicklung
Honschaften seit 1424
Ob- und Niederschwarzbach, das ist die Bezeichnung für zwei sogenannte Honschaften im nördlichen Stadtgebiet von Mettmann. Honschaften werden die Gebiete genannt, die zwar außerhalb der Stadtmauern lagen, aber als Bauernschaften auch die städtischen Freiheitsrechte erlangten. Diese Grenzregelung ist jedenfalls einer Urkunde von 1424 zu entnehmen, in der auch wörtlich die Begriffe Ob- und Niederschwarzbach erscheinen.
Historische Schreibweisen:
1271: Suaizpein
1316: Suazpe
1393: Up Swaetzoppe (Obschwarzbach)
Der schwarzbach
Der schwarzbach entspringt auf Gut Knürenhaus, im Bereich des Bibelskircher Weges (Der Volksmund im Mettmanner Plattdeutsch: „Beim Knür hinger de Schür"), durchquert das Tal südlich der Wohnsiedlung und mündet bei Düsseldorf-Kaiserswerth in den Rhein. Dieses bis 1900 fast ausschließlich landwirtschaftlich genutzte Gebiet enthielt viele alte Häuser und Katen, von denen viele heute nicht mehr erhalten sind.
Bergbau und Ziegelei
Es gab bis zum Baubeginn der Wohnsiedlung noch ein besonders erwähnenswertes Exemplar. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Zechenhäuschen, im Volksmund auch „Kleiner Himmel" genannt, das auf dem Grundstück Pommernstraße 21 gestanden hat. Hier wurde damals aus zwei Stollengängen bleihaltiges Erz gefördert. In unmittelbarer Nähe soll auch eine kleine Ziegelei gestanden haben.
Das Zechenhäuschen „Kleiner Himmel“ auf dem Grundstück Pommernstraße 21 diente im 19. Jahrhundert den Arbeitern einer Bergwerksgesellschaft als Aufenthalts- und Umkleideraum. Die beiden Stollengänge, aus denen bleihaltiges Erz gefördert wurde, verliefen unterhalb der Felder westlich und nordwestlich der Landstraße.
Die kleine Ziegelei in unmittelbarer Nähe soll den dort vorkommenden rötlichen Ton zu Feldbrandziegeln verarbeitet haben.
Eine weitere Bleigrube, die im Zweiten Weltkrieg noch kurzzeitig in Betrieb war, befand sich an der Landstraße 422 neben Gut Knürenhaus (Nacke).
Gewerbliches um 1900
Um die Jahrhundertwende lebte die Bevölkerung, die nicht in der Landwirtschaft tätig war, teils von der Leinen- und Seidenweberei (ca. 10 Familien), die in Heimarbeit durchgeführt wurde. Andere Bewohner verdienten ihren Lebensunterhalt in der Herminghaus-Weberei, Wülfrath, in der Nudelfabrik Koch, Mettmann oder in den Steinbrüchen.
Die Garne für die Heimweberei wurden in Langenberg oder Wuppertal abgeholt und die gewebte Ware dort wieder abgeliefert, die weiten Wege überwiegend zu Fuß. Weitere Arbeit gab es in den Steinbrüchen in der Hofermühle und in Flandersbach.
Für die Versorgung gab es je einen Anstreicher, Sattler und Polsterer, Zimmermann und Stellmacher und einen Schmied, außerdem einen Fourage- und Düngemittelhandel sowie zwei Gärtnereien.
Im Haus Obschwarzbach 40 befanden sich eine Bäckerei (bis vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges) und ein Kolonialwarengeschäft, im Haus Saturdag ein weiteres Kolonialwarengeschäft und eine Metzgerei. Diese Betriebe schlossen nach dem Zweiten Weltkrieg, das letzte Kolonialwarengeschäft in den 60er Jahren.
Die Siedlung
Straßennamen seit 1974
Ostpreußenstraße, Westpreußenstraße, Pommernstraße, Mecklenburgerstraße, Samlandstraße, Sudetenstraße, Schlesienstraße, Elbingerstraße und Masurenstraße – Straßennamen die es erst seit 1974 in Mettmann gibt. Diese Namen erinnern an die Gebiete, aus denen die Menschen kamen, für die diese Siedlung ursprünglich geplant war.
Es waren die aus den Ostgebieten vertriebenen Landwirte oder deren Abkömmlinge, die hier auf landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstellen eine zweite Heimat finden sollten und auch gefunden haben.
Die Grundstücke für Nebenerwerbsstellen mussten mindestens 800 m² groß sein, in Ballungsgebieten 600 m². Größe und Ausstattung der Häuser waren vorgeschrieben. Durch Umwandlung von Flächen, die für öffentliche Einrichtungen geplant waren, entstanden später auch Häuser, die nicht diesen Richtlinien unterliegen.
Zum Stand der früheren Vereinswebseite wohnten in der Siedlung rund 1.100 Menschen in 200 Häusern, weitere 40 Häuser waren in Planung oder im Bau.
Bürger beantragen Siedlung (1957-1960)
Die ersten Gedanken, hier in Obschwarzbach eine Siedlung zu errichten, gehen auf das Jahr 1957 zurück. Gemäß Rheinische Post vom 19. Januar 1960 wurde von Bürgern aus Ob- und Niederschwarzbach ein Antrag an die Stadtverwaltung gestellt, eine Siedlung zu errichten.
Zu den Gründen des Antrags gehörte auch der Bibelskircher Weg: Die geforderte Befestigung und Instandsetzung bekäme durch eine Besiedlung eine bessere Rechtfertigung.
Am 5. Dezember 1964 lud der junge Bürgerverein zu einer Versammlung in die Gaststätte Saturdag. Bürgermeister Sommer und Stadtdirektor Görres informierten über die geplante Nebenerwerbssiedlung. Görres begründete die Eignung des Standorts mit den vorhandenen öffentlichen Einrichtungen wie Kirchen, Schulen, Friedhof und Feuerwehr. Mit dem Neubau der Schulen wolle man beginnen, sobald die Klassenzahl feststehe, deshalb sollten die Grundstücke für die Nebenerwerbsstellen möglichst bald gesichert werden.
Begründung des Antrags (12 Punkte)
• Schulen, die ev. u. kath. Schule sind nicht ausgelastet
• Geschäfte, es sind weite Wege zum Einkaufen zurückzulegen
• Handwerksbetriebe würden bessere Existenzmöglichkeiten erhalten
• Gaststätten müssen nur vom Durchgangsverkehr leben
• Wasserleitung könnte rentabler werden
• Verkehrsmittel könnten rentabler werden
Geburtsstunde (13. September 1965)
In einer außerordentlichen öffentlichen Sitzung wurde die dritte Änderung des Flächennutzungsplanes im Stadtrat Mettmann beschlossen. In der Honschaft Obschwarzbach wurde somit ein 25 ha großes Gelände als Siedlungsgebiet ausgewiesen.
Wege & Straßen
"Am Saturdag"
Die Ortsdurchfahrt mit den an der heutigen Landstraße 422 gelegenen Häusern nannte man „Am Saturdag" (Dieser Begriff leitet sich vom Wort Samstag ab), eine Bezeichnung, die sich bis heute im Sprachgebrauch erhalten hat. Durch den fortschreitenden Kalkabbau der Rheinischen Kalksteinwerke Wülfrath, musste die Landstraße von Wülfrath nach Ratingen 1953 verlegt werden.
Der alte Straßenverlauf vor 1953 ist noch an der Ein- und Ausfahrt zur Gaststätte Bibelskirch zu erkennen und führte weiter zur Erholung sowie von Wülfrath-Wilhelmshöhe bis zum heutigen Einkaufszentrum.
Straßenbau vor 1920
Vor 1920 musste der damalige Straßenmeister Abel täglich die Steine, die die Fahrbahn markierten, umlegen, damit die Radspuren der Pferdewagen nicht immer über die gleiche Stelle liefen.
Straßenerneuerung 1922-1924
1922-1924 wurde die Straße verbreitert, mit einer handgesetzten Packlage befestigt und Bäume am Straßenrand gepflanzt. Stärker werdendes Verkehrsaufkommen machte es später nötig, die Straße zu asphaltieren.
Moderne Erneuerung 1965/66
1965/66 hat man die Straße ab Bibelskirch bis Homberg-Meiersberg erneuert, begradigt und die Straßenbäume gefällt. An der gesamten Strecke ab Wülfrath wurde ein kombinierter Rad- und Fußweg angelegt.
Geschichte
1974 - Die Anfänge
Die ersten Häuser in der Siedlung wurden im Jahr 1974 bezogen. Es organisierten sich die Neubürger in einer Siedlungsgemeinschaft um gegenüber dem Bauträger LEG und der Verwaltung der Stadt Mettmann ihre Interessen deutlich zu machen.
1978-1981 - Die Vereinigung
1978 beschließt die Siedlungsgemeinschaft den Zusammenschluss mit dem Bürgerverein. Im Mai 1981 erfolgte die Zusammenlegung und die Verabschiedung einer gemeinsamen Satzung.
Bürgerhaus
Das Bürgerhaus
Im Jahre 1976 ursprünglich von der Evangelischen Kirche als Gemeindehaus erbaut. Seit Mai 2020 hat die Stadt Mettmann das gesamte Grundstück sowie das Gebäude übernommen.
Im Küsterhaus gegenüber der evangelischen Kapelle wurde früher in zwei Räumen Unterricht und Bibelstunde gehalten, bis auch diese Räume durch den zügigen Ausbau der Siedlung zu klein wurden. Seit 1974 wuchs die Zahl der evangelischen Gemeindemitglieder auf etwa 800.
Schon 1974 beschloss das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Mettmann deshalb, in der neuen Siedlung ein Gemeindehaus zu bauen. An Pfingsten 1978 konnte die Gemeinde in ihr Haus an der Sudetenstraße einziehen.
Das Gemeindehaus war Treffpunkt vieler Gruppen und Kreise und das mit Abstand größte und einzige Veranstaltungsgebäude in Obschwarzbach: mit Konfirmandenunterricht, Frauenhilfe, Gesprächskreis, Näh- und Yogakursen des Evangelischen Fortbildungswerks, musikalischer Früherziehung der Jugendmusikschule, Jugend- und Jungschargruppe, Flötenunterricht, Bastelgruppe sowie einer Mutter-Kind-Gruppe.
Die unteren Räume nutzt heute die Freiwillige Feuerwehr.
Kindergarten
Der Kindergarten
Der städtische Kindergarten Obschwarzbach öffnete im Frühjahr 1992 seine Pforten. Seit Herbst 2011 werden Kinder ab dem 2. Lebensjahr betreut.
Durch die Neubauten rund um die Schlesienstraße stieg der Bedarf, sodass im August eine zweite Gruppe mit 25 Kindern eröffnet wurde.
Seit Sommer 1996 konnten 9 Kinder über Mittag betreut werden. Im August 2005 wurde aus dem Kindergarten eine Kindertagesstätte für Kinder von 3 bis 6 Jahren, in der bis zu 20 Kinder ganztägig betreut werden konnten.
Da einige Familien eine Betreuung ab dem zweiten Lebensjahr benötigten, erteilte das Landesjugendamt ab August 2009 eine vorläufige Genehmigung für 4 Kinder unter drei Jahren (ab dem 2. Lebensjahr) und 39 Kinder von 3 bis 6 Jahren. Mehr ließen die Räume für eine umfassende U3-Betreuung damals nicht zu.
Um mehr Plätze für jüngere Kinder zu schaffen, wurde im Frühjahr 2011 um- und angebaut.
Feuerwehr
Freiwillige Feuerwehr
Seit dem Jahr 2015 ist die Freiwillige Feuerwehr in Obschwarzbach wieder fest vertreten. Aktuell besteht die Löschgruppe aus 15 Männern.
Friedhof
Einweihung 1913
Am 7. April 1913 wurde der Friedhof in Obschwarzbach eingeweiht. Das Grundstück hatte die Familie Bolthausen gespendet.
Friedhofstor 1988
Das vom Bürgerverein gestiftete Friedhofstor wurde 1988 von Peter Bröcker gefertigt und der Stadt Mettmann übergeben.
Im Jahre 1981 beschloss der Rat der Stadt Mettmann, zum Entsetzen der Bürger, den Friedhof zu schließen. Dem Bürgerverein gelang es in jahrelangen Anstrengungen, dies zu verhindern und die notwendige Erweiterung durchzusetzen.
Mit der Stiftung des Friedhofstors 1988 dokumentierte der Bürgerverein seinen Willen, sich auch weiterhin für die Zukunft des Friedhofes einzusetzen.
Das vom Bürgerverein gestiftete Holzkreuz im hinteren Teil des Friedhofes wurde im Oktober 2001 von Hans Bocks gefertigt und vom Bürgerverein aufgestellt.
Später wurde die Zukunft des Friedhofs erneut ungewiss: Eine Erweiterung, wie sie die Bürger forderten, wurde von der Politik zwar nicht abgelehnt, aber auf unbestimmte Zeit vertagt, und die im Haushalt bereitgestellten 100.000 Euro wurden gesperrt. Für 10.000 Euro wurden 26 neue Grabstellen geschaffen. Ohne sie hätte ab 2012 keine Beerdigung mehr in Obschwarzbach stattfinden können.
Der Bürgerverein befragte dazu 665 Bürger, fast die Hälfte aller Obschwarzbacher. 95,2 Prozent sprachen sich für den Erhalt des Friedhofs aus, viele äußerten den Wunsch, selbst dort beerdigt zu werden.
Kirchen
Die evangelische Kirche
Am 17. Juni 1900 wurde der erste Gottesdienst gehalten. Damals nannte man die kleine Kirche noch "die Kapelle".
Mit dem Bau der Kapelle ging ein lang gehegter Wunsch der Ob- und Niederschwarzbacher in Erfüllung. Schon Jahrzehnte vorher hatten sie auf einer bergischen Synode eine Gottesdienststätte in Obschwarzbach beantragt. Den über 500 Gemeindemitgliedern auf den Bauernhöfen und Honschaften war der lange Weg zur Kirche nach Mettmann, besonders im Winter, immer beschwerlicher geworden, vor allem den Kindern auf dem Weg zum Konfirmandenunterricht.
Durch Pfarrer Christlieb, der Anfang 1896 sein Pfarramt antrat und regelmäßig Bibelstunden auf den Höfen hielt, wurde der Wunsch nach einer eigenen Predigtstätte wieder lebendig. Am 9. Mai 1898 beantragte Kirchmeister Haanstein die „Beschaffung eines gottesdienstlichen Lokales in Obschwarzbach“, das Presbyterium bestätigte die Notwendigkeit. Eine Baukommission wurde gebildet und das Sammeln von Spenden begonnen.
Neben der Familie Bolthausen hatte auch die katholische Familie Schlieper ein Grundstück zur unentgeltlichen Überlassung angeboten. Das Presbyterium entschied sich jedoch für ein Grundstück der Zivilgemeinde Mettmann am Saturdag, an der heutigen Stelle.
Nach Erteilung der Bauerlaubnis durch die Polizeiverwaltung Mettmann wurde am 6. September 1898 der Grundstein gelegt. Die Spendensammlung erbrachte 13.295 Goldmark, 4.500 Mark mussten auf den Etat der Kirchengemeinde übernommen werden. Kurios: Das Königliche Konsistorium der Rheinprovinz genehmigte den Bau offiziell erst am 15. Januar 1900, als die Kapelle schon fast fertig war.
Am 17. Juni 1900 zog die Gemeinde in ihre Kapelle mit 175 Sitzplätzen ein. Pfarrer Christlieb hielt die Festpredigt über Psalm 84, Superintendent Pfarrer Bleier aus Erkrath übernahm die Liturgie.
1970/71 wurde die Kapelle renoviert. Die Glocke im Giebel trägt rund um ihren unteren Rand die Worte „O Land, Land höre des Herrn Wort“.
St. Judas Thaddäus
Um 1900 waren etwa 260 Bewohner katholisch. Sie mussten den langen Weg nach St. Lambertus in Mettmann zu Fuß gehen.
Heimatforscher Peter Birschel nimmt an, dass es bereits im Mittelalter eine katholische Kapelle in Obschwarzbach gab, die seit der Reformation nicht mehr genutzt wurde und verfiel. Die Quellen berichten 1671 „über die noch vorhandenen Spuren einer Kapelle an der Biebelskirche“.
Vor dem Bau der Kapelle gingen die Katholiken in Mettmann zur Messe, die Bauern legten den fünf bis sechs Kilometer langen Weg mit Pferd und Wagen zurück, viele gingen zu Fuß. Am Kirchweg lag die Gaststätte „Hoferneuhaus“. Dort kehrte man auf dem Hinweg ein, bestellte einen „Fuhrmannsschnaps“ und trank ihn halb aus. Der Rest wartete auf einem Schnapsbrett neben der Theke auf den Rückweg.
1906 wurde eine katholische Schule gebaut, sodass die Kinder nicht mehr nach Wülfrath oder Mettmann zur Volksschule gehen mussten. Zugleich wuchs der Wunsch nach einer eigenen Kapelle. Weil der Kirchenvorstand zunächst aus finanziellen Gründen dagegen stimmte, gründeten Gemeindemitglieder einen Kirchbauverein und sammelten Geld. Das Erzbistum Köln bezuschusste den Bau mit 8.500 Reichsmark.
Die Pläne stammten vom Architekten M. Keuchen aus Aachen, gebaut hat die Wülfrather Firma Rademacher, tatkräftig unterstützt von den Bewohnern. Es entstand eine neugotische Hallenkirche aus Ziegelsteinmauerwerk mit Satteldach und kleinem Glockentürmchen. Am 24. November 1907 weihte der Mettmanner Pfarrer Maximilian Josef Döhmer die Kapelle ein.
Die Kapelle hatte auch eine Orgel: Als die Franzosen 1923 das Rheinland besetzten, wurde das Lehrerseminar an der Neanderstraße (heute Rathaus) beschlagnahmt, seine drei Orgeln kamen vorläufig in die Evangelische Kirche Freiheitstraße. 1926 wurden sie versteigert, eine der kleineren erwarb die katholische Gemeinde für Obschwarzbach. Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen setzten ihr so zu, dass sie später durch ein Harmonium ersetzt wurde.
Die kleine Glocke, die 35 Jahre lang Freud und Leid der Gemeinde verkündet hatte, wurde 1942 für Kriegszwecke eingeschmolzen. Nach dem Krieg schafften die Obschwarzbacher ein neues Glöckchen an.
1982 kam ein Tabernakel hinzu. Erst damit durfte nach 75 Jahren das Allerheiligste in der Kirche aufbewahrt werden. Kardinal Joseph Höffner hatte dafür eigens an Papst Johannes Paul II. geschrieben. Die Auflagen: Das Ewige Licht muss brennen, einmal in der Woche muss die heilige Messe gefeiert und der Schlüssel zum Tabernakel sorgfältig verwahrt werden.
Zum Weltjugendtag 2005 in Köln waren auch in Obschwarzbach Jugendliche aus verschiedenen Ländern untergebracht und feierten in der Kirche Gottesdienst. 2007 feierte St. Judas Thaddäus ihr 100-jähriges Bestehen mit einer Festmesse und einem Festzelt auf dem Parkplatz hinter der Kirche, unter anderem mit Kardinal Meisner. Das Fest wurde, wie viele Anschaffungen der Gemeinde, aus Spenden der Obschwarzbacher finanziert.
Ursprünglich unter der Mutterkirche St. Lambertus gebaut und später der Gemeinde Heilige Familie als Filialkirche zugeordnet, gehört St. Judas Thaddäus seit der Fusion der Mettmanner Pfarrgemeinden am 1. Januar 2012 zur katholischen Gemeinde im Stadtgebiet. Vor Ort kümmert sich der Ortsausschuss St. Judas Thaddäus um Feste, Veranstaltungen und Baumaßnahmen rund um die Kirche.
Landschaft
Naturlandschaft Obschwarzbach
Die wunderschöne Landschaft rund um Obschwarzbach und Niederschwarzbach prägt das Leben unserer Gemeinde.
Naherholung und Wanderwege
Die umliegende Landschaft lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen ein.
Der Golfclub Mettmann e.V. (Obschwarzbach 4a) liegt nicht weit von der Siedlung in reizvoller Natur.
Die Reitanlage Löckenhoff befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Siedlung.
Der Boule-Platz entstand im Frühjahr 2003 in der Nähe des Bolzplatzes: 12 x 8 Meter, angelegt von den Mitgliedern mit Hilfe von Harald Kockerscheidt (K&S Gartengestaltung Ratingen), die Holzumrandung fertigte Hans Bocks. Im Mai 2003 wurde mit 14 Personen das erste Spiel ausgetragen.
Spielplatz
Spielplatz für Kinder
Unser drei Spielplatze bieten Kindern aller Altersgruppen vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.
Treffpunkt für Familien
Die Spielplätze sind ein wichtiger Treffpunkt für Familien aus der Nachbarschaft.
Schulbus
Schulbusverbindung
Der Schulbus stellt eine wichtige Verbindung für die Kinder zu den weiterführenden Schulen in Mettmann dar.
Bedeutung für die Gemeinde
Die gute Schulbusanbindung trägt wesentlich zur Attraktivität unseres Ortsteils für Familien bei.
Bürgerwiese
Bürgerwiese
Der obere Bolzplatz ist ein beliebter Treffpunkt für Fußballbegeisterte aller Altersgruppen.
Gemeinschaftstreffpunkt
Hier treffen sich regelmäßig Kinder und Jugendliche zum Fußballspielen.
Bolzplatz unten
Unterer Bolzplatz
Der untere Bolzplatz ergänzt das Sportangebot in Obschwarzbach perfekt.
Vielseitige Nutzung
Neben Fußball wird der Platz auch für andere Aktivitäten genutzt.
Eier & Eis
Lokale Besonderheiten
Eier & Eis - eine besondere Tradition in unserer Gemeinde.
Gemeinschaftsaktivitäten
Eier & Eis bringen Menschen zusammen und schaffen schöne Erinnerungen.